Warum der Weg mit dem Pferd mehr zählt als das Ergebnis

Swantje Rutkowski hat in unserem Gespräch etwas gesagt, der mich noch lange beschäftigt hat: Sie hatte die siebenjährige Tochter einer Trainingskollegin bei sich, die vier Tage lang intensiv mit ihren Pferden gearbeitet hat. Dieses Mädchen war hochkonzentriert, hat nie das Pferd für Fehler verantwortlich gemacht, hat gelacht, war im Moment. Und Swantje dachte: Das ist genau das, was wir Erwachsene meistens verloren haben.

Warum dein Pferd bei der Hufbearbeitung nicht stillsteht

Viele Pferde stehen bei der Hufbearbeitung nicht ruhig. Sie ziehen das Bein weg, verlagern ihr Gewicht oder wirken insgesamt unruhig. Für viele Pferdebesitzer:innen ist das frustrierend, weil sich die Situation trotz wiederholter Termine kaum verändert.

Jungpferde einreiten: was du wissen solltest, bevor du aufsteigst

Wenn Pferdebesitzer:innen mit einem Jungpferd zu mir kommen, geht es meistens zuerst um die Hufe. Aber was ich in diesen Gesprächen immer wieder erlebe: Die Huf- und die Ausbildungssituation hängen enger zusammen, als viele denken. Ein Pferd, das in der Bodenarbeit noch nicht wirklich beim Menschen ist, das wegdenkt statt hindenkt, wird auch bei der Hufbearbeitung Schwierigkeiten machen. Und umgekehrt: Ein Pferd, das früh gelernt hat, mit Menschen zu kooperieren, gibt die Hufe leichter, steht ruhiger, lässt sich besser bearbeiten. Deshalb freue ich mich, wenn ich über das Thema Einreiten mit jemandem wie Swantje Rutkowski sprechen kann, die Jungpferde mit einer sehr klaren Haltung begleitet.

Perspektivwechsel in der Pferdewelt: was wir voneinander lernen können, wenn wir aufhören zu urteilen. Interview mit Lisette Robiné

Lisette ist Vielseitigkeitsreiterin, Journalistin und Podcasterin und sie kommt aus einer Welt, die von meiner auf den ersten Blick ziemlich weit entfernt scheint. Wir haben uns in Schweden im „Mutiversum“ getroffen, sind schnell tief ins Gespräch geraten und haben dabei gemerkt, dass wir in unseren Grundwerten gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Wir beide wollen das Beste für die Pferde. Wir beide hinterfragen, was wir tun. Und wir beide haben festgestellt, dass die eigene Bubble manchmal enger ist, als man denkt.

Hufrehe – das solltest du wissen

Sicherlich ist jede:r Pferdebesitzer:in schon einmal mit dem Thema konfrontiert worden und kennt ein Pferd, das an ihr erkrankt ist: Hufrehe.