Wie Clicker-Training deinem Pferd bei der Hufbearbeitung helfen kann

Viele Pferde reagieren bei der Hufbearbeitung mit Unruhe, Abwehr oder Unsicherheit. In solchen Situationen wird häufig versucht, das Verhalten zu kontrollieren oder durchzusetzen. Dabei wird leicht vergessen, dass Lernen und Verhalten aktiv gestaltet und positiv verknüpft werden können.
Warum dein Pferd bei der Hufbearbeitung nicht stillsteht

Viele Pferde stehen bei der Hufbearbeitung nicht ruhig. Sie ziehen das Bein weg, verlagern ihr Gewicht oder wirken insgesamt unruhig. Für viele Pferdebesitzer:innen ist das frustrierend, weil sich die Situation trotz wiederholter Termine kaum verändert.
Achtsamkeit bei der Hufbearbeitung: warum bewusstes Wahrnehmen den Unterschied macht

Achtsamkeit wird im Pferdekontext oft missverstanden. Entweder gilt sie als reine Entspannungsmethode oder als Haltung, bei der man dem Pferd alles durchgehen lässt und sich nicht durchsetzt. Beides trifft aus meiner Sicht nicht zu. Achtsamkeit bedeutet, wirklich im Hier und Jetzt zu sein, wahrzunehmen, was in mir vorgeht, was in meinem Gegenüber passiert und was meine Umwelt gerade zeigt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Probleme bei der Hufbearbeitung lösen: wie die Trust Technique dabei helfen kann

Dein Pferd zieht die Beine weg, dreht sich weg, wird unruhig. Jeder Hufbearbeitungstermin fühlt sich wie eine Bewährungsprobe an – für dich und für dein Pferd. Klassische Lösungsansätze bringen kurzfristig vielleicht Ruhe, aber das eigentliche Problem bleibt: Der Stress sitzt tiefer.
Ich bin selbst auf die Trust Technique gestoßen, als ein Pferd von mir nach einem Unfall eine lange Boxenruhe aushalten musste. Die Beziehung zu meinem Pferd hat sich in dieser Zeit mit der Trust-Technique so stark verändert, dass ich irgendwann gar nicht mehr zurück wollte.
Hufbearbeitung beim Jungpferd: wie der Einstieg entspannt gelingt

Der Einstieg in die Hufbearbeitung beim Jungpferd legt den Grundstein für alles, was danach kommt. Ein Pferd, das früh lernt, dass Hufbearbeitung kein Grund zur Aufregung ist, wird diese Ruhe ein Leben lang mitbringen. Und umgekehrt: Schlechte erste Erfahrungen hinterlassen Spuren, die sich oft erst Monate oder Jahre später zeigen, wenn plötzlich kein Hufprofi mehr an das Pferd rankommt.
Wie Lisa und Maya mit der Trust Technique die Hufbearbeitung wieder entspannt erlebt haben

Manchmal hilft kein weiterer Versuch mit einem neuen Hufprofi, kein härteres Durchsetzen, kein erneutes Training. Manchmal braucht es einen anderen Ansatz. Lisa hatte genau das erlebt: Ihr Pferd Maya eskalierte bei der Hufbearbeitung immer wieder, Termine mussten abgebrochen werden, mehrere Hufprofis kamen nicht mit ihr zurecht. Der letzte schlug vor, Maya zukünftig nur noch sediert zu bearbeiten. Das wollte Lisa nicht akzeptieren und deshalb suchte sie nach einer anderen Lösung.
Selbstwirksamkeit im Umgang mit Pferden: was passiert, wenn das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwindet

2019 hatte mein Pferd Mio einen schweren Weideunfall. Was folgte, war eine lange Stehpause und eine Zeit, die mich nicht nur praktisch, sondern vor allem innerlich gefordert hat. Ich merkte irgendwann, dass sich meine Komfortzone deutlich verkleinert hatte, ohne dass ich es zuvor bewusst wahrgenommen hatte.
Stress bei der Hufbearbeitung

Immer öfter bekomme ich Anfragen für Pferde in der Hufbearbeitung oder im Training, die die Hufe nur noch unter Sedierung bearbeitet bekommen. Eine Prozedur, die nicht nur die Pferde enorm stresst, sondern auch die Besitzer:innen.
Wenn die Hufbearbeitung zum Kampf wird

Immer öfter bekomme ich Anfragen für Pferde in der Hufbearbeitung oder im Training, die die Hufe nur noch unter Sedierung bearbeitet bekommen. Eine Prozedur, die nicht nur die Pferde enorm stresst, sondern auch die Besitzer:innen.