Hufgesundheit ist ein Thema, das viele Pferdebesitzer:innen beschäftigt – und gleichzeitig oft verunsichert. Es gibt zahlreiche Meinungen, unterschiedliche Ansätze und viele gut gemeinte Ratschläge. Gerade beim Huf zeigt sich jedoch schnell, dass einfache Antworten selten weiterhelfen.
Das Programm „Der gesunde Barhuf“ ist genau dafür gemacht: damit du die Hufe deines Pferdes fachkundig beurteilen und bearbeiten kannst, statt dich hilflos zu fühlen. Um genau das zu erreichen begleite ich dich und dein(e) Pferd(e) 12 Monate auf dieser Reise
Dieser Artikel und diese Podcastfolge beantwortet zentrale Fragen rund um das Online-Programm „Der gesunde Barhuf“ und ordnet Inhalte, Ziele und Rahmenbedingungen ein, damit du dir ein klares Bild machen kannst, ob und wie dieses Programm für dich und dein Pferd sinnvoll ist.
Warum es mehr braucht als einfache Antworten
Der Huf ist ein komplexes, lebendiges System. Er steht in direkter Verbindung mit Bewegung, Haltung, Fütterung und dem gesamten Körper des Pferdes. Veränderungen zeigen sich selten isoliert, sondern sind Teil größerer Zusammenhänge.
Viele Pferdebesitzer:innen suchen Orientierung: Woran erkenne ich einen gesunden Huf? Welche Veränderungen sind relevant? Und wie kann ich sinnvoll reagieren, ohne dem Pferd zu schaden? Genau hier setzt „Der gesunde Barhuf“ an – nicht mit schnellen Lösungen, sondern mit nachhaltigem Verständnis und der Umsetzung in der Praxis.
Was ist „Der gesunde Barhuf“?
Warum ist es ein Programm und kein reiner Onlinekurs?
„Der gesunde Barhuf“ ist kein klassischer Selbstlernkurs, den man einmal durcharbeitet und mit den Inhalten alleine dasteht. Es handelt sich um ein Online-Programm mit begleiteter Betreuung über einen Zeitraum von 12 Monaten. Ziel ist es, dich dabei zu unterstützen, die Hufe deines eigenen Pferdes einschätzen, verstehen und begleiten zu können.
Der Fokus liegt nicht darauf, eine Hufbearbeiterausbildung zu ersetzen oder an fremden Pferden zu arbeiten, sondern darauf, Verantwortung für die Hufgesundheit des eigenen Pferdes zu übernehmen – fundiert und mit Unterstützung.
Worum geht es inhaltlich im Kern?
Im Mittelpunkt steht das Lesen und Verstehen des Hufs. Du lernst, Strukturen und ihre Funktion einzuordnen, Veränderungen wahrzunehmen und daraus sinnvolle nächste Schritte abzuleiten. Der Huf wird dabei immer im Zusammenhang mit dem restlichen Körper betrachtet.
Ziel dabei ist es, dass du am Ende des Programms in der Lage bist, die Hufe alleine zu bearbeiten.
Welche Inhalte gibt es im Programm „Der gesunde Barhuf“?
Welche theoretischen Grundlagen werden vermittelt?
Ein zentraler Bestandteil ist das anatomische Verständnis des Hufs. Dazu gehören sowohl die äußeren als auch die inneren Strukturen. Ergänzend werden auch Grundlagen der Anatomie außerhalb des Hufs behandelt, um die Verbindung zwischen Huf, Bewegung und Körper besser zu verstehen. Aber keine Angst, wir gehen nur so tief rein, wie es für das Verständnis von Hufproblemen notwendig ist.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Funktionalität. Es werden Methoden vorgestellt, die bei der Beurteilung helfen können – immer mit dem Bewusstsein, dass diese Richtwerte sind und keine starren Vorgaben.
Welche Rolle spielen Ganganalyse, Haltung und Fütterung?
Die Ganganalyse ist ein wichtiger Baustein, da sich im Bewegungsbild häufig Hinweise auf funktionelle Zusammenhänge oder Kompensationen zeigen. Ergänzt wird dies durch Inhalte zu Haltung, Training und Fütterung, da all diese Faktoren die Hufgesundheit maßgeblich beeinflussen.
Was lerne ich zur praktischen Hufbearbeitung?
Im praktischen Teil geht es nicht nur um Bearbeitungsschritte. Auch Werkzeugkunde, Arbeitssicherheit und Arbeitspositionen am Pferd werden thematisiert.
Du hast die Möglichkeit, eigene Fotos und Videos von der Hufsituation und dem Gangbild einzureichen und individuelles Feedback zu erhalten. Ziel ist es, Sicherheit, Routine und ein gutes Gefühl im Umgang mit deinem Pferd zu entwickeln. Dieses individuelle Feedback kannst du dir jeden Monat vor und nach der Bearbeitung einholen, um gut begleitet zu sein.
Wie sieht die Betreuung während des Programms aus?
Die Begleitung erstreckt sich über 12 Monate. So hast du ausreichend Zeit, Sicherheit zu gewinnen und zu jeder Jahreszeit Rückmeldung zur Hufentwicklung von mit zu bekommen. In regelmäßigen Live-Calls (2 x im Monat) können Fragen gestellt, Fälle besprochen und Inhalte vertieft werden. Zusätzlich gibt es jeden Monat Feedbackschleifen, in denen du Dokumentationen zu deinem Pferd einreichen kannst.
Ergänzt wird das Programm durch eine Community, in der Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen möglich sind.
Wie viel Zeit sollte ich realistisch einplanen?
Der durchschnittliche Zeitaufwand liegt bei etwa zwei bis vier Stunden pro Woche. Dabei geht es nicht nur um das Anschauen von Inhalten, sondern vor allem um die praktische Umsetzung am Pferd.
Zu Beginn ist der Zeitbedarf meist höher, da neue Inhalte verarbeitet und Abläufe geübt werden. Mit zunehmender Routine werden die Bearbeitungen effizienter und der zeitliche Aufwand reduziert sich.
Kann man Hufgesundheit und Hufbearbeitung online lernen?
Die Erfahrung aus mehreren Programmdurchläufen zeigt, dass das Online-Format gut funktioniert – vorausgesetzt, es gibt ausreichend Begleitung. Die Kombination aus Videos, Feedback und Live-Calls ermöglicht nachhaltiges Lernen.
Zusätzlich gibt es optionale Praxistage, die du dazu buchen kannst, um vor Ort am Tothuf zu üben, deine Werkzeugführung zu verbessern und direkte Anleitung von mir zu bekommen.
Wie geht es nach dem Programm weiter?
Nach den 12 Monaten besteht bist du in der Lage, die Hufsituation eigenständig zu beurteilen und die Hufe komplett selbst zu bearbeiten, wenn du die Begleitung über das Jahr genutzt hast. Wenn du weiterhin Unterstützung an deiner Seite haben möchtest, kannst du deinen Zugang zu der Betreuung verlängern.
Darf ich die Hufe meines eigenen Pferdes selbst bearbeiten?
Ja. Hufbearbeitung ist in Deutschland kein geschützter Beruf. Solange dem Pferd kein Schaden zugefügt wird, dürfen Pferdebesitzer:innen die Hufe ihrer eigenen Pferde selbst bearbeiten. Ausgenommen davon sind Arbeiten mit heißem Beschlag, die entsprechend ausgebildeten Hufschmied:innen vorbehalten sind.
Unabhängig von der rechtlichen Situation ist fundiertes Wissen und am Anfang regelmäßiges Feedback zur eigenen Bearbeitung entscheidend, um verantwortungsvoll und pferdegerecht zu handeln.
Wie hoch ist das Investment und wie lässt es sich einordnen?
Die Teilnahme am Programm kostet aktuell 1.497 Euro und beinhaltet die Betreuung über ein Jahr. Der Fokus liegt dabei nicht auf kurzfristiger Kostenersparnis, sondern auf langfristiger Gesundheit und Sicherheit für dein Pferd.
Eine stabile Hufsituation kann dazu beitragen, Folgeprobleme, Schmerzen oder zusätzliche Therapien zu reduzieren.
Gibt es ein Zertifikat am Ende des Programms?
Am Ende des Programms besteht die Möglichkeit, ein Zertifikat zu erhalten. Dieses wird über einen Abschlusstest vergeben und dokumentiert den Umfang der vermittelten Inhalte. Besonders für Menschen, die beruflich mit Pferden arbeiten, kann dies eine sinnvolle Ergänzung sein. Du kannst dein Wissen dann z.B. in der Beratung deiner Kund:innen, die du zum Beispiel als Therapeut:in, Trainer:in oder Futterberater:in begleitest, einsetzen.
Was bedeutet das alles für dich und dein Pferd?
Hufgesundheit ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Sie erfordert Wissen, Beobachtung, Anpassung und eine bewusste Haltung. „Der gesunde Barhuf“ unterstützt dich dabei, genau diese Fähigkeiten aufzubauen – für mehr Sicherheit, Klarheit und Verantwortung im Umgang mit dem Huf deines Pferdes.
Online Programm:
Der gesunde Barhuf
Nimm die Hufgesundheit deines Pferdes selbst in die Hand




