Warum der Weg mit dem Pferd mehr zählt als das Ergebnis

Swantje Rutkowski hat in unserem Gespräch etwas gesagt, der mich noch lange beschäftigt hat: Sie hatte die siebenjährige Tochter einer Trainingskollegin bei sich, die vier Tage lang intensiv mit ihren Pferden gearbeitet hat. Dieses Mädchen war hochkonzentriert, hat nie das Pferd für Fehler verantwortlich gemacht, hat gelacht, war im Moment. Und Swantje dachte: Das ist genau das, was wir Erwachsene meistens verloren haben.
Wie Clicker-Training deinem Pferd bei der Hufbearbeitung helfen kann

Viele Pferde reagieren bei der Hufbearbeitung mit Unruhe, Abwehr oder Unsicherheit. In solchen Situationen wird häufig versucht, das Verhalten zu kontrollieren oder durchzusetzen. Dabei wird leicht vergessen, dass Lernen und Verhalten aktiv gestaltet und positiv verknüpft werden können.
Jungpferde einreiten: was du wissen solltest, bevor du aufsteigst

Wenn Pferdebesitzer:innen mit einem Jungpferd zu mir kommen, geht es meistens zuerst um die Hufe. Aber was ich in diesen Gesprächen immer wieder erlebe: Die Huf- und die Ausbildungssituation hängen enger zusammen, als viele denken. Ein Pferd, das in der Bodenarbeit noch nicht wirklich beim Menschen ist, das wegdenkt statt hindenkt, wird auch bei der Hufbearbeitung Schwierigkeiten machen. Und umgekehrt: Ein Pferd, das früh gelernt hat, mit Menschen zu kooperieren, gibt die Hufe leichter, steht ruhiger, lässt sich besser bearbeiten. Deshalb freue ich mich, wenn ich über das Thema Einreiten mit jemandem wie Swantje Rutkowski sprechen kann, die Jungpferde mit einer sehr klaren Haltung begleitet.
Achtsamkeit bei der Hufbearbeitung: warum bewusstes Wahrnehmen den Unterschied macht

Achtsamkeit wird im Pferdekontext oft missverstanden. Entweder gilt sie als reine Entspannungsmethode oder als Haltung, bei der man dem Pferd alles durchgehen lässt und sich nicht durchsetzt. Beides trifft aus meiner Sicht nicht zu. Achtsamkeit bedeutet, wirklich im Hier und Jetzt zu sein, wahrzunehmen, was in mir vorgeht, was in meinem Gegenüber passiert und was meine Umwelt gerade zeigt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Wie Lisa und Maya mit der Trust Technique die Hufbearbeitung wieder entspannt erlebt haben

Manchmal hilft kein weiterer Versuch mit einem neuen Hufprofi, kein härteres Durchsetzen, kein erneutes Training. Manchmal braucht es einen anderen Ansatz. Lisa hatte genau das erlebt: Ihr Pferd Maya eskalierte bei der Hufbearbeitung immer wieder, Termine mussten abgebrochen werden, mehrere Hufprofis kamen nicht mit ihr zurecht. Der letzte schlug vor, Maya zukünftig nur noch sediert zu bearbeiten. Das wollte Lisa nicht akzeptieren und deshalb suchte sie nach einer anderen Lösung.
Selbstwirksamkeit im Umgang mit Pferden: was passiert, wenn das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwindet

2019 hatte mein Pferd Mio einen schweren Weideunfall. Was folgte, war eine lange Stehpause und eine Zeit, die mich nicht nur praktisch, sondern vor allem innerlich gefordert hat. Ich merkte irgendwann, dass sich meine Komfortzone deutlich verkleinert hatte, ohne dass ich es zuvor bewusst wahrgenommen hatte.
Clicker-Training: Basics & Ausrüstung

Du möchtest eine starke Bindung zu deinem Pferd aufbauen und effektives Training betreiben? Clicker-Training ist eine großartige Trainingsmethode, die dir dabei helfen kann.
Trust Technique® – Achtsamkeit für Mensch und Tier

Baue zu deinem Pferd eine bessere Beziehung auf, dank der Trust Technique. Sie hat den wunderbaren Nebeneffekt, dass sich mit ihrer Hilfe Probleme aller Art lösen lassen, seien es Schwierigkeiten beim Verladen, dass du mit deinem Pferd nicht alleine ausreiten kannst oder eben auch Probleme bei der Hufbearbeitung.
Vertrauen als Basis der Pferdeausbildung

Die Ausbildung eines zuverlässigen Reitpferdes beginnt viel früher als beim Reiten von Lektionen. Die Basis für erfolgreiches Lernen ist eine vertrauensvolle Beziehung.
Wenn die Hufbearbeitung zum Kampf wird

Immer öfter bekomme ich Anfragen für Pferde in der Hufbearbeitung oder im Training, die die Hufe nur noch unter Sedierung bearbeitet bekommen. Eine Prozedur, die nicht nur die Pferde enorm stresst, sondern auch die Besitzer:innen.